Kirche engagiert sich

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden Sie einen bunten Strauß an Stiftungen mit unterschiedlichstem Engagement. Lernen Sie die Arbeit unserer Stiftungen besser kennen.www.kirche-engagiert-sich.de
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Wertvolles „Herschles Kreuz“ vor Verfall gerettet

Bilder inkl. Copyright: Ingrid Schuster

Inschrift aus dem Buch der Klagelieder

Viele Gäste aus Nah und Fern waren gekommen, um nach einem festlichen, musikalisch schön umrahmten, Dankgottesdienst vor der Kapelle im Zentrum des Ortes in feierlicher Prozession zum Kreuz zu ziehen, um dabei zu sein, wenn Dekan Ingo Kuhbach das Kreuz segnet. Das Kreuz war 1891 von Michael Josef Welz aus Hohenrot anlässlich seines 80. Geburtstags gestiftet worden und trägt die Inschrift aus dem Buch der Klagelieder: „O ihr alle, die ihr vorübergehet am Wege gebet acht und schauet, ob ein Schmerz gleich sei meinem Schmerze.“

Aufwändig saniert und vor dem Verfall gerettet 

Dass das außerordentlich schöne und wertvolle Sandsteinkreuz aufwändig saniert und damit vor dem Verfall gerettet wurde und heute wieder zur Andacht und zum Gebet einlädt, ist Walter Beez und seiner Familie aus Hohenrot zu verdanken, teilt Sabine Langguth und Jörg Sauter, Vorstände der diözesanen Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen, mit. Walter Beez ist ein Nachfahre des Stifterehepaares Michael Josef und Barbara Welz. Er und seine Ehefrau beschlossen 2021, das stark verwitterte und schwer beschädigte Kreuz wieder herzustellen. Nachdem die denkmalrechtlichen und behördlichen Genehmigungen eingeholt worden waren, wurde Restaurator Roman Legner aus Bad Mergentheim mit den Sanierungsarbeiten beauftragt. Er führte diese im Laufe der insgesamt drei Jahre dauernden Restaurierungsphase denkmalgerecht und mit hoher fachlicher Kompetenz durch, teilt die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen mit.

Kosten von rund 18.500 Euro

Walter Beez und seine Familie haben die Sanierungskosten von rund 18.500 Euro getragen und auch viele Eigenleistungen erbracht. Unterstützung erhielten sie dabei durch Zuschüsse der Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Höhe von 2.000 Euro und von der Gesellschaft zur Erhaltung und Erforschung der Kleindenkmale in Baden-Württemberg e.V. in Höhe von 1.000 Euro.

Nach den Grußworten von Bürgermeister Sören Döffinger, Ortsvorsteher Norbert Huber, dem Landtagsabgeordneten Dr. Tim Breitkreuz sowie von Sabine Langguth von der Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen klang das Fest mit einem Weißwurstfrühstück unter dem örtlichen Maibaum aus.

Spenden lassen sich sehen!

Wegzeichen verschönern unsere Heimat und sind Denkmäler unserer christlich geprägten Kultur. Die Stiftung Wegzeichen unterstützt den Erhalt und die Errichtung sowohl durch die Förderung geplanter Projekte als auch durch das Verleihen des Stiftungspreises.

Spenden machen diese Unterstützung überhaupt erst möglich! Dafür danken wir allen von ganzem Herzen! Fördern auch Sie die Stiftung Wegzeichen: Jede Spende oder Zustiftung kommt zu 100 Prozent denjenigen zugute, die sich für die Errichtung und den Erhalt christlicher Wegzeichen engagieren. Vergelt’s Gott!

 

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